Ausstellung 'Klima wandelt Thüringen' (2009/10)

Der globale Klimawandel wird in vielen Regionen der Welt teils dramatische Folgen haben. Auch Thüringen wird von den Folgen des Klimawandels sehr wahrscheinlich nicht verschont bleiben. Es wird davon ausgegangen, dass die Sommer wärmer werden und sich das Wasserangebot im Thüringer Becken in der Vegetationsperiode verringert. Die Winter dürften wärmer und feuchter werden, die Anzahl der Tage mit Frost wird abnehmen. Insgesamt ist zudem mit einer Zunahme von Extremwetterlagen zu rechnen. Dadurch werden sich Natur und Landschaft, Agrarwirtschaft, Siedlungen und Tourismus im Freistaat verändern und bedürfen einer regional spezifischen Anpassung. Erstmals stehen Klimawandel und Klimaschutz in Thüringen deswegen im Mittelpunkt einer umfassenden Ausstellung.

Der Gedanke hinter der Ausstellung ist, einen Teil dazu beizutragen dem Klimawandel entgegenzusteuern und den momentanen Ist-Zustand der Klimaentwicklung in Thüringen offenzulegen. Weiterhin werden verschiedene Alternativen aufgezeigt.

Die Wanderausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung 'Klima wandelt Thüringen' wurde durch ThINK (bzw. den Vorgänger - die Arbeitsgruppe Regionalklima und Nachhaltigkeit am Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit konzipiert, fachlich begleitet und unterstützt.

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